Buchempfehlung

Allen, die sich in linken Kämpfen engagieren sei hier das traditionsreiche Antirepressionshandbuch "Wege durch die Wüste" empfohlen, aus dessen Vorwort wir hier zitieren wollen.
Das Buch ist im gut sortierten linken Buchladen oder über den Unrast Verlag erhältlich.

Vorwort
»Wege durch die Wüste« ist die überarbeitete Fassung von »durch die wüste« aus dem Jahre 2000. Dem damals geschriebenen Vorwort haben wir nur wenig hinzuzufügen, deshalb haben wir es auch übernommen. Während der Arbeit haben wir festgestellt, dass etliche Artikel immer noch aktuell sind, andere mussten grundlegend überarbeitet oder erst geschrieben werden. Die »Repressionapparate« haben sich weiterentwickelt. Die Polizeigesetze der Bundesländer wurden weiter verschärft, so dass Bullen und Justiz mehr und verschärfte Möglichkeiten zur Verfügung haben. Beispielhaft sind hier zu nennen: die in vielen Ländern länger möglichen »Ingewahrsamnahmen«, verdachtsunabhängige Kontrollen und die »präventive« Datensammlung. Die technische Entwicklung spiegelt sich im Bereich »Überwachung/Computersicherheit« wieder, dem wir eine sehr genaue Beschreibung der aktuellen technischen Möglichkeiten gewidmet haben, der aber schon beim Druck des Buches an einigen Stellen wieder »veraltet« sein kann. Die aktuell geplante Zusammenarbeit der diversen Polizeibehörden und Geheimdienste, von Verfassungsschutz, Länderpolizeien bis Militärischer Abschirmdienst und deren Bedeutung für den »Widerstand« konnte in dem vorliegenden Werk leider nicht mehr berücksichtigt werden. Trotz aller anstehenden Veränderungen/Entwicklungen sind wir davon überzeugt, einen praktischen Ratgeber für dich/euch produziert zu haben. Das Gelesene bedarf aber immer wieder der Auseinandersetzung in politischen Zusammenhängen und der Diskussion für jede konkrete Situation. Immer wieder sind wir damit konfrontiert, dass unsere Aufklärung über die Funktionsweise und die Arbeitsmethoden der Repressionsorgane Paranoia und Angst verbreitet. Wir bekommen aber auch immer wieder positive Reaktionen von Menschen, die in für sie extreme Situationen geraten sind und sich auf Grund der vorherigen Beschäftigung mit Repression sicherer in diesen bewegen konnten – und übrigens: Lasst euch nicht erwischen! Gerne verweisen wir auch noch auf die Homepage:

www.ermittlungsausschuss.eu